42.549 Wohngebäude, 163.332 Wohnungen: Rechnerisch teilen sich in Karlsruhe fast vier Wohnungen ein Haus. Die Eigentümerquote liegt bei bewohnten Wohneinheiten bei 27,9 Prozent, im städtischen Mittel bei 29,1 Prozent. In Ettlingen sind dagegen 57 Prozent der Wohngebäude Einfamilienhäuser.
Diese eine Zahl entscheidet, worum es bei der Gebäudereinigung geht. Wo drei von vier Haushalten zur Miete wohnen, ist die relevante Fläche nicht die Wohnung, sondern das, was allen gehört: Treppenhaus, Eingang, Aufzug, Waschküche, Fahrradkeller, Müllraum. Der Auftrag kommt von der Hausverwaltung oder der WEG, nicht vom Bewohner, und er ist eine Dauerleistung mit festem Turnus.
Auf 45 Quadratmeter Wohnfläche je Person und 1,88 Personen je Wohnung kommt die Stadt im Durchschnitt. Kleinere Einheiten, mehr Parteien, mehr Wechsel — und deshalb häufiger Grundreinigungen bei Mieterwechsel als in den Umlandgemeinden.
Was wir über Karlsruhe nicht behaupten
Eine Verteilung der Karlsruher Wohngebäude nach Baujahren ist öffentlich nicht abrufbar — die Zensus-Datenbank verlangt dafür eine Anmeldung. Für Ettlingen liegt sie vor, für Karlsruhe nicht. Wir nennen deshalb keine Anteile an Nachkriegsbauten oder Altbaubestand, sondern nur, was belegt ist.